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Arbeit mit geflüchteten Frauen

Die Stadt Göttingen finanzierte 2017 das Projekt des Frauen-Notruf e.V., die Situation geflüchteter Frauen in Göttingen in Bezug auf geschlechtsbezogene Gewalt zu verbessern.

Um für dieses Ziel in der kurzen Zeitspanne von einem Jahr möglichst viel zu erreichen, verfolgten wir folgende Strategie:

1.      Sensibilisierung von Haupt- und Ehrenamtlichen MitarbeiterInnen in der Flüchtlingshilfe durch Schulungen

2.       Aufbau und aktive Mitarbeit der Vernetzung, vor allem der Verzahnung der Migrationsnetzwerke mit denen der Frauennetzwerke, als auch die Einbindung der diesbezüglichen Entscheidungsträger (Gemeinschaftseinrichtungen und Stadt Göttingen).

3.       Mitarbeit an Gewaltschutzkonzepten für diesen Bereich

4.       Eine eigene Befragung geflüchteter Frauen als Expertinnen in eigener Sache über geschlechtsbezogene Probleme hier in Göttingen. Die Frauen berichten uns gegenüber als unabhängigem Verein von Frauen sehr offen und engagiert über Übergriffe verschiedener Art, denen geflüchtete Frauen ausgesetzt sind. Eine erste Auswertung ist bereits erfolgt, das Endergebnis wird vermutlich im ersten Vierteljahr 2018 fertiggestellt.

Ausführlichere Informationen gibt es hier.

Vielen Dank für die Unterstützung!

Wir bedanken uns bei allen, die uns 2017 ermöglicht haben, gewaltbetroffene Frauen und Kinder und ihre Bezugspersonen zu unterstützen, über sexualisierte Gewalt zu informieren und Prävention gegen Gewalt zu machen. Die Grundlage der Finanzierung unserer Arbeit bilden die Zuschüsse von Stadt und Landkreis Göttingen und des Landes Niedersachsen. Dazu kommen Projektmittel des Bundes über die DGfPI. Dennoch würde es ohne Spenden und Fördermitglieder nicht gelingen, unser kostenloses Beratungsangebot aufrechtzuerhalten. Deshalb gilt unser Dank allen, die in Politik und Verwaltung oder durch Spenden unsere Arbeit unterstützen!

Stellvertretend für alle Spenderinnen und Spender möchten wir an dieser Stelle die Schülerinnen und Schüler des Theodor Heuss Gymnasiums nennen, die im Dezember 500,-€ gespendet haben und die Kanzlei Dr. Kleinjohann, Dr. Buschhaus, Dr. Rösing und Dr. Thiele, die uns mit 6000,-€ unterstützt haben.

Fortbildungsangebot 2018:

2017 haben wir rund 100 Weiterbildungs-Veranstaltungen durchgeführt: Fortbildungen, Informationsveranstaltungen, Schutzkonzeptentwicklungen u.a.

Dabei ging es im Wesentlichen um folgende Themenschwerpunkte:

  • Sexualisierte Gewalt an Mädchen und Jungen mit und ohne Behinderung
  • Kindliches Miterleben von elterlicher Partnerschaftsgewalt
  • Sexuelle Belästigung und Gewalt am Ausbildungs- und Arbeitsplatz
  • Gewalterfahrungen geflüchteter Frauen und Kinder

Auch für 2018 sind schon viele Veranstaltungen geplant.Wenn Sie Interesse haben für Ihre Einrichtung Schulungen anzubieten, setzen Sie sich bitte frühzeitig mit uns in Verbindung. Wenn Sie als Einzelperson an einer Schulung teilnehmen möchten, können Sie sich bei unserem offenen Fortbildungsangebot anmelden:

Sexualisierte Gewalt an Mädchen und Jungen erkennen und traumapädagogisch sicher handeln

An vier Seminartagen vermitteln zwei Praktikerinnen mit langjähriger Beratungs- und Fortbildungserfahrung das erforderliche Wissen, Handlungsansätze für Prävention und Intervention und praktische Methoden für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Die Seminare finden in kleinen Gruppen mit maximal 15 Teilnehmenden statt, so dass die Möglichkeit besteht, auch die eigenen beruflichen Erfahrungen zu reflektieren.

Die Seminartage bauen aufeinander auf, können aber - nach Rücksprache - auch einzeln besucht werden. Melden Sie sich jetzt an!

Mehr Infos und Anmeldebogen finden Sie hier

Kindliches Miterleben häuslicher Gewalt

Kindliches Miterleben häuslicher Gewalt ist in den letzten Jahren endlich in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt. Inzwischen ist es als eigenständige Kindeswohlgefährdung anerkannt. Viele, die mit Mädchen und Jungen arbeiten, sind jedoch unsicher in der Einschätzung der Problematik und dem Umgang damit. Sie fragen sich etwa

  • Wie ist die Lebenssituationen betroffener Kinder und Jugendlicher?
  • Wie wirkt sich kindliches Miterleben häuslicher Gewalt aus?
  • Wie bewege ich mich im Spannungsfeld zwischen Kindern und Eltern?

Diese und weitere Fragen beantwortet die Fachberaterin Katrin Hille mit langjähriger Beratungs- und Fortbildungserfahrung und vermittelt das erforderliche Wissen, Handlungsansätze und praktische Methoden für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Weitere Infos und Anmeldebogen hier

BeSt -Beraten & Stärken
Bundesweites Modellprojekt zum Schutz von Mädchen und Jungen mit Behinderung vor sexualisierter Gewalt in Institutionen geht in die Verlängerung bis 2020

Das Modell-Projekt traf bisher auf eine positive Resonanz bei ExpertInnen, Verbänden und Einrichtungen der Behindertenhilfe.

Im Projektverlauf zeigte sich jedoch, dass die Umsetzung der angestrebten Maßnahmen zur Verbesserung des Kinderschutzes in den teilnehmenden (teil-) stationären Einrichtungen mehr Zeit benötigt als ursprünglich geplant.

 Daneben sind weitere Bedarfe zur Ergänzung des Projektes deutlich geworden (z.B. Ausdifferenzierung des Präventionsprogrammes für unterschiedliche Formen von Behinderungen, bundesweiter Fachaustausch mit ExpertInnen aus Verbänden, Wissenschaft, Selbstvertretungsorganisationen, Fachstellen und Projekten).

Vor diesem Hintergrund hat das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) eine Verlängerung der Projektlaufzeit bis 2020 bewilligt und damit die Teilnahme von bundesweit 20 bis 40 weiteren Einrichtungen am Modellprojekt ermöglicht. Wir selber können 2 weiteren Einrichtungen die Teilnahme ermöglichen.

Haben Sie Interesse an einer Teilnahme? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf unter 0551 - 820 73 550

Informationen finden Sie außerdem auf der Homepage der DGfPI.

Engagieren auch Sie sich für eine gewaltfreiere Zukunft!

Finden Sie die Arbeit des Frauen-Notrufs wichtig? Haben Sie sich von dem Projekt phoenix überzeugt und möchten einen Teil dazu beitragen? Dann unterstützen Sie die Arbeit des Frauen-Notrufs mit einer Spende – oder besser noch mit einer Fördermitgliedschaft! Sie stärken damit die wichtige Arbeit gegen sexualisierte und häusliche Gewalt in der Region Göttingen.